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Medizin




Problemklinikum Wilhelmshaven

Auf der Basis einer geplatzten Fusion zweier Krankenhäuser soll die Medizinlandschaft in Wilhelmshaven neu geordnet werden.

Wachstum und Sparmaßnahmen sollen in einem angeblich alternativlosen Neubau das ehemalige Reinhard-Nieter-Krankenhaus und damit Arbeitsplätze "retten". Die grundlegenden Fehler einer Krankenhauspolitik, die hauptsächlich durch "Nicht-Fachleute" aus der Politik gesteuert wurde, sollen der Vergangenheit angehören.

Konterkariert wird dieser Wunsch durch die Isolation gegenüber den übrigen Krankenhäusern in der Umgebung, mit denen man eigentlich kooperieren soll, auch, um Doppelstrukturen, sogenannte Überschneidungsleistungen, abzubauen.


Die Realität ist eine andere

Wilhelmshavens Politiker und die Verantwortlichen aus der Verwaltung proben wie so oft den Alleingang und steigern sich so in einen gnadenlosen Verdrängungswettbewerb hinein.

Wie in vielen anderen wirtschaftlichen Bereichen findet sich hier nicht das Prinzip einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe, sondern eine arrogante Haltung, die langfristig zu irreversiblen Problemen führen muss. Schon jetzt kann man das Verhältnis gegenüber Friesland als stark beeinträchtigt charakterisieren, was eine zukünftige Zusammenarbeit erschwert oder gänzlich unmöglich machen könnte.


Alleinstellungsmerkmale

Wichtige Eckpunkte, wie eine Spezialisierung können nicht verwirklicht werden, zumal eines der größte Probleme die Finanzierung darstellt. Gewinne für zukünftige Investitionen müssen durch eine Wirtschaftlichkeit des Klinikum Wilhelmshaven selbst generiert werden, was angesichts der aktuellen Lage des Krankenhauses und der zunehmenden Verschuldung geradezu utopisch erscheint.


Bilanzschönung

Sich die Krankenhausproblematik schön zu reden und zu rechnen ist keine Alternative, um die Medizinlandschaft langfristig auf "gesunde Beine" stellen zu können. Transparenz und Kooperationen mit den umliegenden Krankenhäusern sowie Spezialisierungen würden das Klinikum Wilhelmshaven langfristig zu einem anerkannten und von der Bevölkerung zunehmend akzeptierten Krankenhaus machen.

Mit dem derzeitigen Personalabbau, um Kosten zu sparen, lässt sich auch kein attraktiver Pflegeschlüssel herstellen. Im Endeffekt wird die Personalverknappung zu echten Pflege-Versorgungs-Problemen führen, die den Ruf des Klinikum Wilhelmshaven weiter verschlechten werden. Der derzeitige "Ruf" (Stand: März 2016), verglichen mit den umliegenden Krankenhäusern, darf als desaströs bezeichnet werden.



Versäumnisse

Die Fehler der Vergangenheit werden somit weiter fortgeschrieben und können mit einem angeblich alternativlosen Neubau und einer arroganten Verdrängungshaltung gegenüber den umliegenden Krankenhäusern nicht aus der Welt geschaffen werden.

Wilhelmshaven braucht auch hier kluge und weitsichtige Fachleute, die nicht nur ihren Ego in den Vordergrund drängen, sondern konstruktiv die derzeitigen Probleme abarbeiten.




Links:
Mein Engagement gegen die aktuellen Pläne von Rat und Verwaltung zum Klinikum Wilhelmshaven,



Bild: screen.petition.friedenstrasse

Bild: GRUPPO635.com | hufenbach






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