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Infrastruktur




Gerade im Oberzentrum Wilhelmshaven beweist man sich immer wieder, wie Innovationen mit der größtmöglichen Selbstverständlichkeit ad acta gelegt werden können.

Mit dem geplanten Durchbau der Friedenstraße wird an eine Infrastrukturpolitik geknüpft, die als längst überholt gilt. Während in andere Städten Leihwagen, Leihfahrräder oder der Ausbau der Öffentlichen Nahverkehrs zunehmend dominieren, baut man in der Jadestadt noch mehr Straßen bei schrumpfender Bevölkerung.


Ich plädiere dafür, die Zukunft in Wilhelmshaven voranzutreiben.

Einer meiner Vorschläge ist, zukünftigen emissionsarmen Verkehrsträgern, wie z. B. der Elektromobilität, Vorrang zu gewähren und Wilhelmshavens Innenstadt komplett autofrei zu machen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern wird auch noch durch EU-Förderungen subventioniert und vorangetrieben.

In der Jadestadt wird dieser Gedanke dadurch konterkariert, ein Outletcenter mitten in der Stadt zu bauen, damit möglichst viele Autofahrer dann die Parkuhren mit Geld vollstopfen.

Mit dieser Art der Verkehrspolitik wird das Wohnen in Wilhelmshaven immer teurer werden, denn immer weniger Menschen müssen eine gleichbleibend große oder sogar noch wachsende Infrastruktur von Straßen und Kanalisationen mit ihrem Steuergeld pflegen.


Öffentliche Verkehrsmittel modernisieren

Der Fuhrpark Wilhelmshavens gehört schon längst auf den Prüfstand, denn er wird hauptsächlich mit dieselgetriebenen Fahrzeugen betrieben. Es erscheint mir auch als unlogisch, dass nicht einmal ein Bus zum Wilhelmshavener Südstrand fährt. Das im Sommer hochfrequentierte touristische Aushängeschild wird quasi abgehängt. Dadurch gehen den Geschäftsleuten mit Sicherheit Einnahmen verloren, weil die städtischen Vertreter wieder einmal an der falschen Stelle sparen.
 
Auch Gewerbetreibende, wie die Post, treiben Zukunfts-Mobilitäts-Projekte voran, um möglichst umweltschonend logistische Aufgaben umsetzen zu können. Bonn wurde inzwischen "zur Musterstadt für CO2-freie Zustellfahrzeuge".


Wilhelmshaven

könnte auch in diesem Segment schon längst eine führende Rolle einnehmen, wenn es sich politisch nicht immer wieder selbst durch überholte Ansichten ausbremsen würde.


Links:
24|03|2016: Norwegen plant Verbot für Diesel- und Benzinmotoren
Bonn Musterstadt für CO2-freie Zustellfahrzeuge


Bild: screen.petition.friedenstrasse

Bild: GRUPPO635.com | hufenbach






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