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Michael von den Berg



Mein Leben!

Als zweites von insgesamt fünf Kindern erblickte ich am 07.01.1962 das Licht der Welt. Mein Vater war schier verrückt vor Freude, denn ein Junge war sein größtes Glück. So ein richtiger Kerl sollte ich werden, rau und mutig, unerschrocken und der Schwarm aller Frauen. Seine Träume sollten in Erfüllung gehen, meine Mutter schenkte zwei weiteren männlichen Familienmitgliedern das Leben. Für sie war alles einfach, sie liebt jedes Kind und mich besonders, da ich zart und kränkelnd, ein ewiges Sorgenkind sein wollte.

Im katholisch geprägtem Münsterland war die Kirche ein strenger Begleiter meiner Kindheit. Schon der katholische Kindergarten hat mich geprägt. Entscheidend waren meine Schuljahre im Kloster St. Michael. Erst Jahre später habe ich mich getraut, der Kirche den Rücken zu kehren.

In der Schule war ich stets in der zweiten Reihe zu finden, meine Leistungen mittelmäßig und sportlich gleich Null. Aber wenn es um Geschichte oder Politik ging blühte ich auf. Da war ich schon früh aktiv, mischte mich gerne ein, konnte austeilen und einstecken. Friedensdemos waren für mich mehr als nur ein Event, mir war und ist es sehr ernst damit.

Ich liebe meine Familie, hatte immer eine Menge Freunde und fühlte mich behütet. Die vielbeschworene Liebe zum weiblichen Geschlecht wollte sich nicht so richtig einstellen, die Mädchen um mich herum waren eher nur als Kumpels interessant.

Nach der Schule wollte ich Koch werden, das war so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Probezeit im Hotel Gretenkord überstand ich nicht, der Hotelier war Jäger und ich, viel zu zart beseitet, musste die Viecher ausnehmen. Ich ging dann ins St. Michael, es war ja schließlich schon Oktober. Das neue Schuljahr hatte bereits angefangen.

Für Wirtschaft habe ich mich schon immer interessiert und begann eine Lehre zum Groß-und Außenhandelskaufmann, die ich erfolgreich beendete. Bei Woolworth in Frankfurt fand ich meine erste Anstellung und wurde nach Wilhelmshaven versetzt.



In diesen Zeiten lernte ich meine neue Heimat Wilhelmshaven schätzen und lieben, zehn Jahre tobte ich durch den Aldi-Markt in der Gökerstrasse, mein Lebensgefährte Thorsten baute uns ein Nest und wir leben nunmehr seit über 30 Jahren zusammen. Wir führen gemeinsam unsere Teehandlung, streiten und lieben uns, reisen gerne und verbringen viel Freizeit mit unserem großen Freundeskreis und beginnen täglich glücklich und gemeinsam unser Tagwerk.



Im Jahre 2009 folgte ich dem Aufruf der Grünen in Wilhelmshaven, bei den verschiedensten Arbeiten im Bundestagswahlkampf mitzuhelfen, schließlich war ich seit 1994 Parteimitglied. Dann bekam ich die ersten Aufgaben übertragen und wurde 2010 als Oberbürgermeisterkandidat nominiert. Es folgte ein spannender und erfolgreicher Wahlkampf.

Die Bürger*innen meiner geliebten Stadt bedachten uns mit nie für möglich gehaltenen 14% der Wählerstimmen und damit gleichzeitig mit der Rolle der stärksten Opposition im Rat der Stadt.

Ich bekam auch einen Sitz im Rat der Stadt Wilhelmshaven und engagiere mich bis heute für die Bürger*innen.

Zwischenzeitlich kam es zu einer Zäsur bei uns Grünen in Wilhelmshaven. Meine ehemaligen Fraktionskolleg*innen wollten lieber mitregieren und fanden Opposition nicht so prickelnd. Deshalb führe ich seit Mai 2015 mit Barbara Ober-Bloibaum die kleinste, aber leidenschaftlichste Fraktion in Wilhelmshaven.


Bild: screen.petition.friedenstrasse

Bild: GRUPPO635.com | hufenbach






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